Band

All diejenigen, die jetzt eine weitere Early-Reggae, Tie-Ska, Ska-Punk, whatever-Ska-Band erwarten, werden an dieser Stelle enttäuscht. Denn Port Royal sind keine Musiker, die sich in eine Schublade stecken lassen. Sie sind einfach nur sie selbst und sprengen mit Freuden alle Kategorien, weil sie einfach machen, woran sie eben Freude haben: Sie lieben Reggae, weil sie gerne singen, Ska, weil sie gerne tanzen und Rock´n´Roll, weil sie gerne grölen.
Eine aufregende Mischung aus lokaler Verwurzelung und internationalen Folkloren sorgt stets für ein Höchstmaß an Unterhaltung gepaart mit Tanzwut, egal ob im verrauchten Hinterhofkeller oder auf der Festivalbühne. Und mit mittlerweile mehr als 10 Jahren Bandgeschichte fügen sie alles, was sie bisher so gemacht haben in das aktuelle Repertoire mit ein: Soul, Punk Rock, Swing, Berlin und eine erfrischende Prise Unsinn.

Angelo (Vocals)

Frank (Alt-Sax/Vocals)

Nico (Trumpet/Vocals)

Kai (Vocals, Trombone)

Clemens (Tenor Sax)

Ief (Keys)

Tibor (Drums)

Stefan (Bass)

Jens (Guitar)

Mit „Royal Flush“ legten sie 2015 ihr erstes Album vor und wir stellen fest, dass wir es mit ausgesprochen vielseitigen Künstlern zu tun haben, die einfach alle Aspekte des Lebens interessieren: Liebe, Musik, Bier und die Liebe zu Musik & Bier. Die Musikexperten schreiben:

„Gemessen daran, wie viele gut laufende Ska-Festivals und Compilationreihen es in Deutschland gibt fällt eins auf: Es gibt beim Personal wenig Dynamik. Die Namen auf den Plakaten und Samplern sind immer die gleichen. Mit Port Royal könnte allerdings ein neuer Player hinzukommen. Nach bisher erst einem Samplerbeitrag kommt die Band aus Berlin nun mit einem Album um die Ecke, das vor Potential nur so strotzt. 

Auf „Royal Flush“ (Hey!blau Records) wird mit Songideen, ausgefeilten Arrangements und Energie geklotzt. Mal bestimmen die Bläser, mal die Brettgitarre den Sound, und den richtigen Schuss Persönlichkeit und Dringlichkeit erhält die musikalische Mission durch Ariane Parkes‘ Stimme. Der Big Tune des Albums ist „Cross My Way“, ein großer melancholischer Wurf, in dem sich nach jedem Refrain immer noch ein weiterer, größerer Refrain auftut. 

Das Album ist dank seiner Vielseitigkeit sicher nichts für Puristen, und es ist bestimmt auch ein Tritt in den Hintern hiesiger Bands, die schon vor Uhrzeiten ihren Sound gefunden haben und diesen bis heute nur noch reproduzieren. Da gibt es jetzt also eine talentierte Band, die steht jede gottverdammte Woche im Proberaum und schaut, was alles so geht in Sachen Ska. Und da geht so Einiges.“

Riddim Magazin (Jan./Feb. 2016)

 

Ein Gedanke zu „Band

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